Nach langjähriger Nutzung steht in der Zeit vom 3. bis 7. August 2026 die Pilgerwohnung im Kirchgemeindehaus St. Petri, Am Stadtwall 12 in Bautzen aufgrund Renovierungsarbeiten für Pilgernde nicht zur Verfügung.

Nach langjähriger Nutzung steht in der Zeit vom 3. bis 7. August 2026 die Pilgerwohnung im Kirchgemeindehaus St. Petri, Am Stadtwall 12 in Bautzen aufgrund Renovierungsarbeiten für Pilgernde nicht zur Verfügung.

Im Moment fährt eine kleine bewegte Kapelle über den Ökumenischen Pilgerweg und hält an verschiedenen Stationen. Die Ideengeberin der „moving chapel“ Claudia Koch beschreibt ihr Angebot so:
„Die 'moving chappell' ist ein Anlaufpunkt, ein Ort zum einfach Da-Sein und Willkommensein, auch eine Art mobile Seelsorge und Austausch, die offen ist, offen und frei für alle, die da kommen. Das Angebot gilt über konfessionelle und kulturelle Grenzen hinweg. Alle sind eingeladen, sich aufgehoben zu fühlen, mit ihren Sorgen, Nöten und ihren Gedanken, genauso wie mit ihrer bloßen Neugier oder einfach der Freude an Gemeinschaft.“
Claudia hat in Crostwitz ihre erste Station gemacht und dort schon soviel frohe Begegnungen gemacht, dass sie „in Sorge ist“, gar nicht mehr aus der Lausitz heraus zu wollen: "Meine erste Station in Crostwitz: eine Taufe, der Kindergarten zu Besuch, Menschen, die sich einfach so in die Kapelle setzen, Gespräche, die Nachbarskinder, die um mich herumreden und Benno, der Schmied, der mir ein kleines Geländer geschmiedet hat… es ist einfach wunderbar."
Mehr Infos und Wegstationen unter: https://themovingchapel.de/
und einige Impressionen findet Ihr hier.



Immerhin: 60-70 % haben im Osten Deutschlands die AfD nicht gewählt. Bei denen zu Gast zu sein, weitet den Blick, lässt manches schärfer sehen und verstehen.
Viele Pilger werden sich fragen, welche Auswirkung die politische Situation auf ihre Reise haben wird. Welche Gespräche werden sich am Wegrand ergeben? Wie wird die Atmosphäre in den Herbergen sein?
Wir haben einen Leitfaden für Pilger und Herbergseltern entwickelt: Muschel-Leitfaden

Alle haben einhellig festgestellt: „Es ist ein Wunder!“ … dass eine Linie in der Landschaft soviel Gutes anrührt und in Bewegung setzt. Und dass dieses Abenteuer nun schon zwanzig Jahre währt, ist auch ein Wunder. Deshalb haben wir nach wundervollen Begegnungen am Ökumenischen Pilgerweg gesucht und nach wunderbaren Erlebnissen und wundersamen Erfahrungen.
Diese sind eingeflossen in ein Mirakelbüchlein, wünderschön gestaltet mit der Graphikerin Silvia Graupner aus Dresden. Das Büchlein ist eine mutmachende und kurzweilige Lektüre, die wieder an Wunder glauben lässt. Denn wie Mascha Kaleko sagte:
„Sei klug und halte Dich an Wunder.“
Das Büchlein kostet 8 Euro. Hier geht es zur Bestellung LINK