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Pilgern auf dem Ökumenischen Pilgerweg in Zeiten von Corona

Alle aktuellen Änderungen sind in unseren Ergänzungslisten abgebildet. Bitte für die entsprechende Auflage des Pilgerführers ausdrucken:

ERGÄNZUNGEN DOWNLOAD

Ergänzung 4. Auflage
Ergänzung 5. Auflage
Ergänzung 6. Auflage
Ergänzung 7. Auflage
Ergänzung 8. Auflage
Ergänzung 9. Auflage
Ergänzung 10. Auflage

Welche Herbergen sind wann geöffnet?

Wir haben entlang des Pilgerweges gewerbliche und private Unterkünfte.
Die kommerziellen Betriebe öffnen je nach regionalen Bestimmungen (Bundesländer, Landkreise, Städte können das jeweils anders handhaben).

Eine Information dazu geben folgende Seiten:
https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus/uebersicht-zu-behoerdlichenmassnahmen.html
https://www.dehoga-bundesverband.de dort findet man unter „Landesverbände“ Konkretes.

Die privaten Unterkünfte – und dazu zählen auch Räume in Kirchgemeinden - haben wir gebeten, sich an der bundesweiten Kontaktbeschränkung bis 5. Juni 20 zu orientieren.
Zudem ist immer zu beobachten, wie die momentane rechtliche Bestimmung für den Landkreis ist.
Gehen die Infektionszahlen wieder nach oben, betrifft die erneute Schließung von Pensionen und Hotels auch unsere Herbergen.
Manche Herbergen werden nicht öffnen, weil die Herbergseltern zur Risikogruppe gehören oder sie die gegenwärtigen Regeln nicht ausreichend einhalten können.

Gibt es weiterhin die Betten- und Matratzenanzahl, wie im Pilgerführer verzeichnet?

Alle Herbergen werden ihre Bettenzahl reduzieren müssen, um der Abstandsreglung zu genügen.
Da die Räume unterschiedlich groß sind und jede Herberge eigenverantwortlich entscheidet, sind die im Pilgerführer angegebenen Zahlen der Betten und Matratzen in diesem Jahr nicht bindend.

Was sollen PilgerInnen beachten?

  • Bitte tragt Mundschutz mit euch (in jeder Herberge einen frischen).
  • Meldet euch in den Herbergen jeden Tag bis 12 Uhr an, das erspart langwieriges Hin und Her (bitte keine Reservierungen tage- und wochenlang vorher).
  • Regulär darf pro Raum nur ein/e PilgerIn schlafen, außer im Familienverband bzw. mit einem/r dauerhaften Begleitpilger/in.
  • Hinterlasst in jeder Herberge eure Kontaktdaten, falls es dazu kommt, dass wir Infektionsketten zurückverfolgen müssen.

Welche Alternativen haben PilgerInnen, wenn Herbergen voll sind?

  • Ihr könnt ein Zelt mit euch tragen und schauen, dass ihr entlang des Weges auf Campingplätzen oder auf spontan zur Verfügung gestellten Grundstücken unterkommt.
  • Ihr könnt euch in Pensionen, Jugendherbergen und Hotels ein Zimmer buchen.

Es wird für alle Herbergen des Weges ein echtes Kunststück in diesem Sommer, dem erhöhtem Bedarf mit einer niedrigeren Kapazität zu begegnen. Bitte bedenkt das bei eurer Entscheidung, ob ihr in diesem Sommer geht oder die Reise noch einmal verschiebt.

Wir wünschen euch einen gesegneten Weg durch diese Zeit!

Bleibt zuversichtlich und behütet!

Euer Ökumenischer Pilgerweg e.V.

Herbergselterntreffen in Wurzen

In Wurzen kamen am 7. März 2020 über vierzig Herbergseltern und Wegbetreuer zusammen, um das diesjährige Pilgerjahr zu eröffnen.
"Welchen Raum öffne ich für Pilger? Wo hat der Raum seine Grenzen und wie wird er gefüllt?“
Mit diesen Fragen machten wir in der Vorstellungsrunde unser diesjähriges Thema Frei-Raum auf.
Der Freiraum, den der Glaube ermöglicht, wurde von Luthers kraftvollen Sätzen zur „Freiheit eines Christenmenschen“ umrissen.
Matthias Sengewald stellte sie in unsere Mitte, wie auch Gedanken aus einem Vortrag von Heino Falcke mit dem Titel „Christus befreit – darum Kirche für andere“.
Frei-Raum im Glauben – Kirche als Frei-Raum – der Schritt zum Frei-Raum Pilgerweg war nicht weit.
Und so kamen wir in Zweiergruppen zu einem dieser Themenfelder miteinander ins Gespräch und es wurde deutlich,
wie alle drei Felder miteinander verwoben sind.
Zwar beginnt dieses Jahr mit einem Innehalten, auch auf dem Pilgerweg, doch Frei-Raum eröffnet sich gerade da, wo wir nichts mehr planen können.
Wenn wir nicht mehr alles in der Hand haben, kann uns bewusst werden, dass wir in der Hand eines Größeren geborgen sind.
Diese innere Freiheit, unabhängig von engen Bewegungsräumen wünschen wir allen!

Vorträge als PDF

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Pilgeroase JVA Zeithain: Handkreuz aus der JVA Zeithain

  • Woher komme ich?
  • Wo stehe ich?
  • Wohin möchte ich gehen?

Diese Lebensfragen bewegen nicht nur Pilger in ihren Herzen.

Auch die Gefangenen der JVA Zeithain stellen sie sich – besonders an dem Tag, an dem sie entlassen werden. Manche von ihnen nehmen ein Handkreuz auf den Weg mit in die Freiheit.

Die Kreuze können Pilgernde und Gefangene verbinden. Hergestellt werden sie in den Kunstarbeitsbetrieben der JVA Zeithain.

In manchen Herbergen entlang des Ökumenischen Pilgerweges erhalten Pilger sie für eine Spende.

Wer ein solches Kreuz in der Hosentasche mit sich trägt, kann es ab und an unterwegs mit der Hand umfassen und für einen der Gefangenen beten, so wie mittelalterliche Pilger für diejenigen gebetet haben, die ihm oder ihr am Wegrand Gutes getan haben.

Darüber hinaus bietet die JVA Zeithain auch eine Möglichkeit, direkt und unmittelbar Kontakt aufzunehmen, denn direkt am Ökumenischen Pilgerweg liegt die Pilgeroase JVA Zeithain – eine Pilgerraststätte und ein Begegnungsgarten.

Falls Sie sich für die Arbeit in der JVA Zeithain interessieren oder mehr über den Strafvollzug erfahren möchten, dann wenden Sie sich gerne an

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Hier können Sie den Flyer als PDF herunterladen.

Hier ein Artikel aus "Der Sonntag"

und

ein Bericht über die Aktion "Tapetenwechsel"
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