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Sächsischer Bürgerpreis für Henrik Mroska

Für die Rettung der Rittergutskirche Kleinliebenau in Schkeuditz und deren Entwicklung zu einem geistlich-kulturellen Zentrum hat Henrik Mroska im Oktober in der Dresdner Frauenkirche den Sächsischen Bürgerpreis 2022 in der Kategorie „Tradition pflegen – Geschichte verstehen (Heimat)“ erhalten.

Henrik Mroska erwarb im Jahr 2005 die Rittergutskirche Kleinliebenau für einen Euro von der Stadt Schkeuditz und begann mit der Sanierung der Kirche. Die mittlerweile restaurierte Kirche entwickelte sich zu einer kulturellen und geistlichen Begegnungsstätte und natürlich ist sie Anlaufpunkt für viele Pilger.

Zum Presseartikel: www.freistaat.sachsen.de/buergerpreis
Zum Kulturpilgerverein: https://www.kulturpilger.de

Der perfekte Weg

Ohne Übertreibung gibt es wohl nicht so viele Pilger, die unseren Ökumenischen Pilgerweg so gut kennen wie Andrea Schilling. Im Juli dieses Jahres machte sich die gebürtige Baden-Würrtembergerin nunmehr zum 13. Mal auf den Weg von Görlitz nach Vacha.

Eine Redakteurin der Sächsischen Zeitung erhielt den Tipp, dass Andrea wieder unterwegs sei. Schnell wurde ein Treffen organisiert, das Ergebnis erschien ein paar Tage später in der Lokalausgabe Kamenz, hier ist der Link dazu.

Ihre vielen Erlebnisse und Begegnungen hielt Andrea 2021 in einem Buch fest. Nicht ohne meinen Föhn ist kein Pilgerführer oder gar Sachbuch - vielmehr ist es ein witziger und unterhaltsamer Roman.

Auf ein Wiedersehen in 2023.

Herbergen in Zeiten des Ukrainekriegs

Aufgrund der anhaltenden Bedrohungslage in der Ukraine haben sich manche Herbergen (vor allem in der Lausitz) bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Bitte ruft vorher in den Herbergen an und habt Verständnis, wenn manches Bett schon vergeben ist. 

11. Auflage des Pilgerführers erschienen

Letztes Jahr ist die neue Auflage des Pilgerführers gedruckt worden. Die Coronazeit hat auch darin Spuren hinterlassen. So sind in den vergangenen zwei Jahren insgesamt acht Herbergen abgesprungen. Wir empfinden es als Fügung, dass auch genau acht neue Herbergen dazu gekommen sind: zwar nicht immer dort, wo eine Lücke entstanden ist, aber dennoch als Zeichen, sich niemals entmutigen zu lassen. Es geht immer weiter unter Gottes weitem Himmel.

Nachruf auf Rolf Hofmann

All jene, die sich am Ökumenischen Pilgerweg einbringen, sind irgendwann einmal aus Dankbarkeit dazu gekommen. Am Beginn steht der Impuls, von der reichlichen Fülle, die einem auf einer Pilgerreise zuteil wird, etwas zurück zu geben.

„Jeder nach seinen Talenten...“, so schrieb Rolf Hofmann im Jahr 2006 und bot seine Hilfe bei der Pflege der Webseite, beim Layout und dem Versand des Pilgerführers an. Er nahm diese Aufgaben mit einer solchen Freude und Selbstverständlichkeiten an, dass wir kurzzeitig vergessen hatten, dass wir alle immer nur Weggefährten auf Zeit sind.

Nachruf auf Rolf Hofmann

Wer den Pilgerweg aus den Augen Rolf Hofmanns betrachten möchte, dem sei dieser Bildband empfohlen: „Unterwegs - Pilgern auf der Via Regia“
Zu bestellen über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für 15 Euro plus 5 Euro Porto.
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