In Wurzen kamen am 7. März 2020 über vierzig Herbergseltern und Wegbetreuer zusammen, um das diesjährige Pilgerjahr zu eröffnen.
"Welchen Raum öffne ich für Pilger? Wo hat der Raum seine Grenzen und wie wird er gefüllt?“
Mit diesen Fragen machten wir in der Vorstellungsrunde unser diesjähriges Thema Frei-Raum auf.
Der Freiraum, den der Glaube ermöglicht, wurde von Luthers kraftvollen Sätzen zur „Freiheit eines Christenmenschen“ umrissen.
Matthias Sengewald stellte sie in unsere Mitte, wie auch Gedanken aus einem Vortrag von Heino Falcke mit dem Titel „Christus befreit – darum Kirche für andere“.
Frei-Raum im Glauben – Kirche als Frei-Raum – der Schritt zum Frei-Raum Pilgerweg war nicht weit.
Und so kamen wir in Zweiergruppen zu einem dieser Themenfelder miteinander ins Gespräch und es wurde deutlich,
wie alle drei Felder miteinander verwoben sind.
Zwar beginnt dieses Jahr mit einem Innehalten, auch auf dem Pilgerweg, doch Frei-Raum eröffnet sich gerade da, wo wir nichts mehr planen können.
Wenn wir nicht mehr alles in der Hand haben, kann uns bewusst werden, dass wir in der Hand eines Größeren geborgen sind.
Diese innere Freiheit, unabhängig von engen Bewegungsräumen wünschen wir allen!

Vorträge als PDF

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holzschnittHolzschnitt, Leipzig 1521
Titelseite des ersten deutschsprachigen Pilgerführers,
verfasst um 1495 von
Hermann Künig von Vach,
Servitenmönch aus Vacha
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