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Herbergselterntreffen in Wurzen

In Wurzen kamen am 7. März 2020 über vierzig Herbergseltern und Wegbetreuer zusammen, um das diesjährige Pilgerjahr zu eröffnen.
"Welchen Raum öffne ich für Pilger? Wo hat der Raum seine Grenzen und wie wird er gefüllt?“
Mit diesen Fragen machten wir in der Vorstellungsrunde unser diesjähriges Thema Frei-Raum auf.
Der Freiraum, den der Glaube ermöglicht, wurde von Luthers kraftvollen Sätzen zur „Freiheit eines Christenmenschen“ umrissen.
Matthias Sengewald stellte sie in unsere Mitte, wie auch Gedanken aus einem Vortrag von Heino Falcke mit dem Titel „Christus befreit – darum Kirche für andere“.
Frei-Raum im Glauben – Kirche als Frei-Raum – der Schritt zum Frei-Raum Pilgerweg war nicht weit.
Und so kamen wir in Zweiergruppen zu einem dieser Themenfelder miteinander ins Gespräch und es wurde deutlich,
wie alle drei Felder miteinander verwoben sind.
Zwar beginnt dieses Jahr mit einem Innehalten, auch auf dem Pilgerweg, doch Frei-Raum eröffnet sich gerade da, wo wir nichts mehr planen können.
Wenn wir nicht mehr alles in der Hand haben, kann uns bewusst werden, dass wir in der Hand eines Größeren geborgen sind.
Diese innere Freiheit, unabhängig von engen Bewegungsräumen wünschen wir allen!

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Sturmschäden am Pilgerweg

baumSturmgefährdet sind der Thüringer Wald als auch die Königshainer Berge.

Der Zustand des Waldes ist auch in diesem Bereich durch die Trockenheit der letzten Jahre, durch Sturmereignisse und Borkenkäferbefall bedenklich. „Bei jedem „Stürmchen“ sind neue Windwürfe zu beklagen.“ vermeldet das Forstamt Marksuhl. Die Schäden werden mit schweren Gerät beseitigt.

Der Ökumenische Pilgerweg e.V. bittet alle Pilger um besondere Vorsicht und Obacht auf möglicherweise geschädigte Bäume unmittelbar am Weg und um Verständnis für den momentanen Zustand der Wege.

Pilgeroase JVA Zeithain: Handkreuz aus der JVA Zeithain

  • kreuzeWoher komme ich?
  • Wo stehe ich?
  • Wohin möchte ich gehen?

Diese Lebensfragen bewegen nicht nur Pilger in ihren Herzen.

Auch die Gefangenen der JVA Zeithain stellen sie sich – besonders an dem Tag, an dem sie entlassen werden. Manche von ihnen nehmen ein Handkreuz auf den Weg mit in die Freiheit.

Die Kreuze können Pilgernde und Gefangene verbinden. Hergestellt werden sie in den Kunstarbeitsbetrieben der JVA Zeithain.

In manchen Herbergen entlang des Ökumenischen Pilgerweges erhalten Pilger sie für eine Spende.

Wer ein solches Kreuz in der Hosentasche mit sich trägt, kann es ab und an unterwegs mit der Hand umfassen und für einen der Gefangenen beten, so wie mittelalterliche Pilger für diejenigen gebetet haben, die ihm oder ihr am Wegrand Gutes getan haben.

Darüber hinaus bietet die JVA Zeithain auch eine Möglichkeit, direkt und unmittelbar Kontakt aufzunehmen, denn direkt am Ökumenischen Pilgerweg liegt die Pilgeroase JVA Zeithain – eine Pilgerraststätte und ein Begegnungsgarten.


Falls Sie sich für die Arbeit in der JVA Zeithain interessieren oder mehr über den Strafvollzug erfahren möchten, dann wenden Sie sich gerne an

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Hier können Sie den Flyer als PDF herunterladen.

Hier ein Artikel aus "Der Sonntag"

und

ein Bericht über die Aktion "Tapetenwechsel"
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