| Im Blütengrund setzt eine Fähre über und ein Fußweg führt nach Naumburg. Die Innenstadt betritt man durch das Marientor. Weiter verläuft der Pilgerweg über den Marktplatz zum Dom, der außer den berühmten Stifterfiguren noch viele andere Schätze bewahrt. Naumburg kam zur Blüte, als der Handel seinen Weg ab dem 13. Jahrhundert nicht mehr über Merseburg, sondern über Weißenfels nahm. Die auffällig breite Jakobsstraße zeugen heute noch davon. In Naumburg gibt es eine Jugendherberge, wenn aber möglich, findet sich im katholischen Jugendbildungshaus St. Michael in Rossbach eine gute Bleibe. Dorthin gelangt man der Ausschilderung folgend, durch das Georgentor und über den Bauernweg.
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| "Was Wege des Lebens bedeuten, die wir alle beschreiten, mit Höhen und Tiefen, schweren und besonders schönen Strecken, wie hoch das Gut der inneren Stille und Ausgeglichenheit einzuschätzen ist und wie Not es tut, auf Gottes Wort und Werk zu achten: all das sind Erfahrungen von Menschen, die sich wie Sie auf diesen Jakobsweg begeben haben. Meine besondere Freude ist dabei, dass er nunmehr ganz bewusst ein Ökumenisches Band spannt über die Grenzen der Konfessionen hinweg. Möge auch Ihnen dieses Band bewusst und positiv erfahrbar werden, hier im Naumburger Dom und an allen Stätten Ihres Weges!"
(aus dem Grussblatt an die Pilger im Naumburger Dom,
von Pfarrer Michael Bartsch)
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